In Las Vegas haben wir am 28.09. unser Wohnmobil übernommen und sind nun schon seit fast 3 Wochen damit unterwegs. Ganz schön groß das Ding, deutlich größer als das, mit dem wir durch Europa gereist sind. Um uns erstmal daran zu gewöhnen haben wir die erste Nacht in den Red Rocks, nur 30 min. von Las Vegas entfernt verbracht.
Dann ging es richtig los, erstmal zum Joshua Tree Nationalpark. Schon auf dem Weg durch die Mojave Wüste gab es etliche Joshua Trees zu sehen, aber der Park war ein echtes Highlight. Schon allein der Campingplatz, zwischen riesigen Felsen in der Wüste, war ein Traum.


Ein super Start in die Reise durch die Nationalparks. Nach 2 Nächten ging es weiter, von den Joshua Trees zu den Mammutbäumen in den Sequoia National Park.
Der nächste Stopp war aber erstmal der Sequoia National Forrest, in dem wir auch wieder einen tollen Campground hatten. Dieses Mal etwas einsamer und Mitte im Wald. Die Campingplätze in den Nationalparks und in den State Parks sind in der Regel sehr schön und gar nicht teuer (zwischen 10 und 30 Dollar/Nacht), gerade in den Nationalparks aber natürlich häufig schon lange im Voraus ausgebucht. Zum Glück reisen wir aber nicht in der Hauptsaison, und so können wir eigentlich immer noch ein Plätzchen zu ergattern. Nachteil an der Reisezeit: nachts wird es richtig kalt. Also RICHTIG kalt! Und das Wohnmobil ist nicht besonders gut isoliert. Also sitzen wir abends meistens lange am Feuer (auf jedem Campingplatz gibt es in der Regel eine Feuerstelle) und zum schlafen ziehen wir die Skiunterwäsche an..

Sehr beeindruckend, diese riesigen Bäume, die teilweise schon 2000-3000 Jahre alt sind. Im Sequoia National Park steht der größte von allen (gemessen an der Holzmasse, nicht an Höhe oder Umfang): der General Sherman. Den mussten wir natürlich auch besuchen.

Tiere haben wir auch gesehen. Zum Beispiel unseren ersten Bären 😍 Es war nicht der letzte.. und ein lustiges Tier, das in einem Sequoia wohnte, von dem wir bis heute nicht wirklihc wissen, was das war. Ein blondes Murmeltier? Marder? Riesiges Meerschweinchen? Wer es weiß, bitte melden.

Bär 
???
Durch den Sequoia NP und den Kings Canyon ging es erstmal kurz Richtung San Francisco für einen spontanen und kurzen Besuch bei Tims Bruder, danach weiter zum Lake Tahoe. Auch wieder ein toller Campingplatz. Und der nächste Bär, diesmal auf unserem Campingplatz. Er konnte glücklicherweise unter Einsatz des Lebens und durch Werfen von Pinienzapfen vertrieben und die Vorräte so gerettet werden. Fotos gibts davon leider nicht, ging alles zu schnell.

Noch ein Highlight am Lake Tahoe: Oktoberfest! Einige Gäste haben sogar Tracht getragen, es gab einen Wettbewerb für das beste Dirndl und die beste Lederhose, Maßkrugstemmen (Steinholding) und traditionelle Oktoberfestmusik. Da fühlt man sich wie zu Hause.
Über Mono Lake und June Lake ging es weiter in den Yosemite NP. Auch dort hatten wir Riesen Glück und haben für 3 Nächte einen Campingplatz mitten im Park ergattert. Natürlich auch wieder ein toller Platz 😉 Und ein traumhafter Park, der zu recht so beliebt ist.


Bär 
California Tree Hugger
Auch hier konnten wir Tiere beobachten. Wieder mal einen Bären (dieses Mal nur aus dem sicheren Bus), und einen extrem selten in der freien Wildbahn zu beobachtenden California Tree Hugger. Süße Tierchen sind das, ganz friedlich.
Nach dem umwerfend schönen Yosemite NP mussten wir erstmal ein bisschen fahren, und zwar 2 Tage lang bis zum Arches NP in Utha. Der Weg dorthin war toll. Städte oder Ortschaften gibt es kaum, die Straßen sind endlos lang und die Landschaft ist wunderschön.
Der Arches NP war am ersten Tag so voll, dass wir umgedreht sind. Blöderweise war ein Feiertag (Columbus Day) und darum alles voll, wussten wir natürlich nicht. Alternativ haben wir uns den Dead Horse Point State Park und den Canyonlands NP angeschaut, beide auch toll. Und (natürlich) einen super Campground gefunden. Arches haben wir dann einen Tag später angesehen.

Dead horse point 


Ein paar Parks haben wir noch vor uns, und zum Schluss geht es nochmal an der Küste von San Diego bis nach San Francisco. Der Roadtrip geht weiter!






























































































































































































































































































































